EPO-Projekt 2026: „Kindheit neu erzählt“
14. April 2026
© PRAm 30. und 31. März fand die große EPO-Ausstellung statt, in diesem Jahr zum Thema „Kindheit“, dem sich die Jugendlichen des Beruflichen Gymnasiums über Kunst, Literatur, Musik, Film und Theater in sehr differenzierte Weise näherten.
Dabei entstanden ganz unterschiedliche und auch überraschende Werke der Schülerinnen und Schüler.
Kindheit erschien einigen als stärkender Zufluchtsort, als Raum reicher Erinnerungen, anderen hingegen auch als immer wieder herausfordernde Phase, die mit eigener Zerrissenheit zwischen verschiedenen Bezugssystemen, Ängsten und tiefen Verunsicherungen einherging. Manche Schüler:innen wählten einen sehr persönlichen Zugang, andere einen eher weiten, politischen.
Die Tiefe und Qualität der künstlerischen Auseinandersetzung – in allen nur vorstellbaren Bereichen! – war beeindruckend und berührend zugleich. Dabei zeigten die künstlerischen Arbeiten, wie vielseitig das Thema interpretiert werden kann: von großen Skulpturen über Installationen bis hin zu detailreichen Fotocollagen. In der Literatur wurde der Klassiker „Struwwelpeter“ beispielsweise neu als „Struwwelliese“ gedacht; daneben gab es liebevoll gestaltete, an Pixi-Bücher erinnernde Geschichten, Gedichte und sehr persönliche Texte. In der Sparte Musik reichte das Spektrum von Gesang bis zu elektronischen Klängen, ein Film spürte Erinnerungsstücke aus der Kindheit im Koffer auf dem Dachboden auf, viele Eindrücke und Assoziationen, welche die Betrachter:innen am Montagabend mit auf eine Reise nahmen, aber auch zur Reflexion anregten.
Wir danken den Jugendlichen dafür, sich einmal mehr tief auf die je eigene Form des Selbstausdrucks eingelassen zu haben, und dem EPO-Team für die sach- und fachkundige, beständige, ermutigende Begleitung!












