Während jeweils eines Halbjahres lernen zwei Gruppen von Kindern Zusammenhänge zwischen und ästhetischen Prinzipien kennen. Andreas Eckhard nennt dies "ökoludische Ästhetik". Einfache Naturphänomene werden erforscht, Experimente im Jahresrhythmus durchgeführt und mit Hilfe scharfer Werkzeuge Holz bearbeitet. Die Kinder bekommen so einen praktischen Zugang zu sachkundlichen und unterrichtsrelevanten Themen. Z.B.: wird ein Nasenflügler (Samen des Ahorns) auf seine Flugeigenschaften hin überprüft und nach gebaut. Die Kinder experimentieren mit Kartoffelstärke, sammeln Erfahrungen zu Energie und stellen aus dem Stärkebrei Ökokunststoff selbst her.
Die Methode der "Ökoludischen Ästhetik" sieht vor, natürliche, spielerische und künstlerische Phänomene als zueinander gehörend darzustellen. Im Vordergrund stehen dabei der Spaß an der Arbeit mit Holz und die Freude am Entdecken.